Lagerhausgen. Mondsee

Blick in die Geschichte

Erstes Lagerhaus Gebäude in Mondsee

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Die Gründung der Lagerhausgenossenschaft Mondsee fiel in eine schwierige Zeit - wirtschaftlich und politisch: Die Gründungsversammlung fand am 12. Juli 1938 statt. Die Lagerhausgenossenschaft Mondsee ging aus den Berufsgenossenschaften der Gemeinden Tiefgraben, Innerschwand, St.Lorenz, Zell am Moos, Oberhofen und Oberwang hervor, denen auf Anordnung des damals amtierenden Reichsnährstandes die Versorgung und Betreuung der Lagerhausgenossenschaft anvertraut und zugeordnet wurde. Die Anfänge der Lagerhausgenossenschaft waren sehr bescheiden: Statt eigener Lagerräume verfügte man zu Beginn nur über gepachtete Zwischenlager. Bald danach gab es drei Saatgutreinigungsanlagen. Das war alles.
Die Geschäfte wurden von Obmann August Meingast und Herrn Pichler nebenberuflich erledigt. 1940 verbesserte sich die Situation: Das damalige Burschenheim des Reichsbundes wurde als Lagerraum übernommen und im 1. Stock des Gebäudes eine Kanzlei eingerichtet, in die Hans Rohregger als neuer Geschäftsführer einzog.
Noch in den Kriegsjahren wurden in Oberhofen (1941) Oberwang und Zell am Moos (1942/43) Lager errichtet.
Die Zeit nach Kriegsende war für die Lagerhausgenossenschaft  und für die Landwirte alles andere als leicht: Es  ging darum, mit vereinten Kräften den Wiederaufbau voranzutreiben. Mit neuer Führung ging man sofort an die Arbeit. Noch im Jahr 1945 schaffte die Lagerhausgenossenschaft den ersten LKW an. Schon 1949 begann man mit der Errichtung des Lagerhauses, das dann am  
1. Juli 1950 feierlich eröffnet wurde. Die folgenden Jahre und Jahrzehnte standen im Zeichen des Ausbaues zu einer modernen Genossenschaft. Die Landwirtschaft entwickelte sich in einem Riesentempo und stellte an die Lagerhausgenossenschaft  ständig neue Anforderungen, denen sich die Genossenschaft laufend anpassen musste, um dem Förderauftrag für die Bauern nachkommen zu können.
Die wichtigsten Investitionen in dieser Zeit: Weil die Lokalbahn, an der das Lagerhaus gebaut wurde, eingestellt wurde, musste  1957 in Straßwalchen für Bahnfrachten eine neue Lagerhalle gebaut werden. 1964 wurde eine Werkstätte gebaut. 1977 übersiedelt die Zentrale der Lagerhausgenossenschaft Mondsee dann überhaupt: In Guggenberg/Weißenstein wurde die neue Zentrale eröffnet. 1980 kam eine neue Kohlenhalle dazu, 1983 wurde an die Zentrale eine Lagerhalle angebaut und 1984 die Vockenhuber Transport-Gesellschaft gekauft und der Produkthandel übernommen. Im Herbst 1984 wurde eine  Filiale in Loibichl eröffnet. 1991 Übernahme der Firma Grabner Landmaschinen.
1993/94 Neubau einer modernen Werkstätte und Übersiedelung dieser von Mondsee nach Guggenberg/Weißenstein. 2000 Vergrößerung und Modernisierung des HG Marktes in Weißenstein, Ankauf eines Tankwagens zur Belieferung von Heizöl und Diesel. 2001 Bau der Tankstelle und Tanklager.

Geschäftsführer:
1938 - 1940:  Michael Pichler                 
1940 - 1942:  Johann Rohregger             
1942 - 1945:  Walter Maier                       
1945 - 1971:  OV Johann Rohregger
1971 - 1980:  OV Karl Wimmer
1980 - 1996:  Dir. Rupert Zieher
1996 -          : Dir. Franz Widlroither 

Obmänner:
1938 - 1945:  August Meingast              
1945 - 1946:   Michael Meindl                 
1946:               Franz Schwed                   
1946 - 1948:   Franz Wendtner              
1948 - 1968:   Johann Ramsauer            
1968 - 1982:   Johann Mayrhofer
1982 - 1990:   Josef Edtmaier
1990 - 1998:   Heinrich Lettner
1998 - 2010:   Franz Maier
2010 -          :  Georg Hausleitner

Warenausgabestelle Zell am Moos

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HG Markt und Werkstätte in Mondsee

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HG Markt und Werkstätte in Mondsee

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